
Midlife-Krise bei Penis und Potenz
Das fünfte Lebensjahrzehnt bringt für viele Männer eine ganze Reihe oft schmerzhafter Veränderungen. Sie spüren, daß die Körperkräfte nachlassen, im Beruf setzen sich jüngere Kollegen durch, und vielleicht macht auch die langjährige Ehe eine Wandlung, eine Krise durch. All diese Probleme muß Mann erst einmal verarbeiten.
Zweifel an der Männlichkeit
Führen die Ereignisse dieser eigentlich normalen Phase zu Zweifeln an der eigenen Männlichkeit, deuten sich im Bett erste harmlose Zeichen des Alterns an, stehen alsbald Versagensängste im Raum. Und für die Potenz gibt es kaum ein schlimmeres Gift als eben diese Ängste - egal ob berechtigt, egal woher sie stammen. Je mehr Raum die Ängste, Zweifel und Sorgen greifen, desto weniger wird der einst beste Freund Lust auf sexuelle Taten zeigen. Ein Teufelskreis droht. Wer nun beschließt, er sei jetzt alt, wer nun Herausforderungen meidet, sei es im Beruf oder im Bett, sieht wirklich alt aus.
Das Potenzgift: Versagensangst
Gerade in solch einer Krisenzeit sind die Männer auf die Unterstützung ihrer Partnerinnen angewiesen. Die sollten sich beim Liebesspiel als besonders verständnisvoll und unterstützend zeigen. Gleichzeitig aber, so die Aachener Sexualtherapeutin Dr. med. Ulrike Brandenburg, sollte die Frau "nicht immer nur Verständnis zeigen. Sie sollte ihren eigenen Bedürfnissen treu bleiben und diese auch äußern. Es entkrampft ungemein, wenn beide Partner sagen, was sie im Bett gerne mögen."
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