
Zur Therapie? Ich?
Wann ist es sinnvoll, sich Rat zu suchen? Die Aachener Sexualtherapeutin Dr. med. Ulrike Brandenburg nennt ein wichtiges Merkmal: Wenn ein Mann aus Angst vor dem Versagen Sex vermeidet.
Erste Wahl als Ansprechpartner ist selbstverständlich die Partnerin. Aber auch Pro Familia und Sexualberatungsstellen an Universitäten und der vertraute Hausarzt oder Urologe sind geeignete Adressaten.
Der Hausarzt wie auch die Fachärzte für Urologie und Andrologie, Experten für Erkrankungen der Harnwege und für Männerkrankheiten, prüfen insbesondere, ob körperliche Ursachen für eine Impotenz vorliegen.
Ist der Körper intakt, können Sexualtherapeuten die Arbeit mit dem Betroffenen aufnehmen, nach Ursachen forschen und vor allem Auswege aus der Misere erarbeiten.
Kluge Sache: Therapeut baut Selbstbewußtsein auf
Aber auch wenn körperliche Gründe als Hauptursache ausgemacht wurden, kann eine Sexualtherapie zusätzlich helfen: Bei einem Patienten, der lange Zeit nicht zum Geschlechtsverkehr fähig war, kann das Selbstvertrauen so angekratzt sein, daß eine organische Behandlung nicht ausreicht.
Zudem tritt oft ein Grund, eine Ursache nicht allein auf, vielmehr steckt eine Ursachen-Kombination dahinter: Daß eine körperliche Erkrankung die Potenz hemmt, fällt erst auf, sobald zusätzlich auf Seiten der Seele Probleme auftreten.
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