> Karotten und andere Möhrchen


Lyrisches Lustrezept


Auch Karotten galten im Mittelalter als Aphrodisiakum. Warum, läßt sich beim scharfen Blick auf die Form der Pflanze unschwer erraten. 1562 schrieb der Leibarzt von Kaiser Ferdinand I. und dessen Nachfolger Maximilian II., Pietro Andrea Mattioli (1500-1577), über die Möhren:


"Die Möhren gesotten
sind lieblich zu essen
dem Magen nützlich
treiben den Harn
bringen Lust zu Speis
und zu den ehelichen Werken"


Anders als die Alraune ist die Mohrrübe nicht giftig, anders als das Knabenkraut nicht vom Aussterben bedroht, ebenso wie die beiden wirkt sie als Aphrodisiakum leider nicht (taugt indes für Eintopf und Salat).

Aphrodisiaka - Hilfen aus Flora und Fauna

Formsache Potenzmittel
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