
Die Entspannung der Blutgefäße ist allerdings nicht nur auf den Penis beschränkt: Vielmehr verursacht Viagra eine allgemeine Erweiterung der Gefäße im ganzen Körper, so dass der Blutdruck absinkt und Kopfschmerzen oder Schwindel auftreten können. Aus diesem Grund ist Viagra nicht für Männer geeignet, die andere gefäßerweiternde Medikamente wie beispielsweise Nitrate einnehmen: Dann nämlich könnte der Blutdruck lebensgefährlich abfallen, was zu Ohnmacht, Herz- und Kreislaufversagen und im Extremfall zum Tod führen kann.
Darüber hinaus greift der Wirkstoff Sildenafil die Netzhaut an: Bei etwa zehn Prozent der Patienten treten Sehstörungen wie Unschärfe, Lichtempfindlichkeit, Blaustich oder Probleme beim Unterscheiden der Farben Blau und Grün auf. Der amerikanische Beipackzettel weist zudem darauf hin, dass der Sehnerv durch die Einnahme von Viagra dauerhaft geschädigt werden kann.
Abgesehen von den übrigen Nebenwirkungen wie plötzliche Hautrötungen mit Hitzegefühl (Flush) und Magenverstimmung hat der Wirkstoff Sildenafil auch im Alltag seine Tücken: Beispielsweise dauert es etwa eine halbe bis ganze Stunde von der Einnahme bis zur Erektion aber bitte vorher keine fetthaltige Mahlzeit essen, sonst dauert es länger, bis die Wirkung einsetzt. Das beliebte Candlelight-Dinner mit lustvollem Nachspiel steht so möglicherweise eher unter dem Motto "Wenns mal wieder länger dauert..." Außerdem ist die Wirkungsdauer von Viagra auf etwa vier Stunden begrenzt: Zu lange darf man sich also keine Zeit lassen, um die Dame des Herzens zu verführen.
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